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So
fing alles an:
Traditionell richtet der Musikverein Waibstadt den Rosenmontagsball in der Stadthalle aus. Dabei spielten immer Musiker des Vereins und nannten sich damals „Fischer Band“, da der erste Trompeter Fischer hieß und die Führung der Band übernahm. Die Musiker spielten hauptsächlich Volkslieder und Schlager. In den Achtzigern verstärkten dann vermehrt junge Musiker die Kapelle. 1987 war es dann soweit, die "altgedienten" Bandmitglieder überreichten den Stab an die Jugend. Die neuen Musiker waren schnell gefunden und man nannte sich zunächst „Tanzkapelle des Musikvereins“. Thomas Karl Ecker übernahm die musikalische Leitung und Peter Tschimmel den Part des Sängers. Im Vergleich zu früher wurde jetzt fast bei jedem Lied gesungen, was beim Publikum sehr gut ankam. Die Band setzte sich zu diesem Zeitpunkt aus über 20 Musikern zusammen. Dabei standen und stehen bis heute keine elektronischen Instrumente wie
E-Gitarre, Keyboard oder E-Bass zur Verfügung. Das bedeutet, es gibt in
der Kapelle kein Instrument, welches eine Harmonie spielen kann. Dadurch
sind die meisten Musiker bei den Stücken voll ausgelastet. Man spielte
zu Beginn mit 5 Trompetern / Flügelhörnern, 2 Tenorhörnern, 3 Posaunen,
3 Klarinetten, 5 Saxophonen, 2 Bässen, 1 Schlagzeug und 1 Sänger.Durch die Verjüngung der Band hatte man zwei Probleme: Zum Einen hatte die Fischer-Band sehr viele Stücke auswendig gespielt. Es waren also keine Noten da. Diese Stücke wurden wie ein Potpourri vorgetragen, wobei die Reihenfolge der Lieder nicht feststand. Nach jedem Stück hob Fischer den Kopf und es wurde ein anderes Lied angestimmt. Heute kaum vorstellbar, dass das funktionierte. Zum Anderen war das Repertoire für die jungen Musiker etwas altmodisch. Dieses Problem konnte der musikalische Leiter, Thomas Karl Ecker, lösen. Er schrieb die Lieder handschriftlich unter anderem in heute noch gespielten Potpourris nieder, wie zum Beispiel „Froh gelaunt“, „Alles singt mit“ und natürlich „Vom Wein und vom Rhein“. Darüber hinaus kaufte man neue Stücke, die bei den jungen Musikern ankamen. |
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