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Wie das Trompetenecho nach Paris kam:

Eine nicht alltägliche Gelegenheit bot sich den Schwarzbachtalern mit dem Angebot, in Paris Musik zu machen. Der Waibstadter Frank Renz, der ein Jahr in Paris studierte, verschaffte den Jungs und Mädels der beliebten Tanzkapelle einen Auftritt bei einer Soiree in der Pariser Studentenszene.
So kam es, dass sich elf Schwarzbachtaler mit sechs treuen Fans auf den Weg nach Paris machten. Im Reisegepäck hatten sie eine stattliche Anzahl Fässer mit echtem "Waibschder Adlerbier" das an dieser Soiree ausgeschenkt werden sollte. Noch am Ankunftsabend ging es los. Ein paar Musiker sorgten in der ganzen "Maison des Elèves des Arts et Métiers" für Stimmung. Sie zogen mit ihren Instrumenten durch alle Stockwerke und heizten den Studenten mit dem "Trompetenecho" kräftig ein. Diese waren sofort hellauf begeistert, und so wurde der Abend ein voller Erfolg. Dieser Abend verlief also viel besser, als die Schwarzbachtaler befürchtet hatten. Auch die nächsten Tage hatten für die Deutschen einiges zu bieten; sie besichtigten zusammen mit französischen Studenten die Sehenswürdigkeiten von Paris. Einige wagten sogar einen Abstecher zum Place Pigalle. 

Aber am Abend saß man mit den Fans und einigen französischen Studenten in gemütlicher Runde zusammen. Die Sprache war dabei kein Problem. Konnte jemand nicht Französisch, so versuchten die  Franzosen und Badener das Gespräch in englischer Sprache oder sogar in Deutsch zu führen. Auch die Zeichensprachen war in diesen Tagen großgeschrieben. Den Abschluß des Paris-Aufenthaltes bildete dann Samstag abends ein Besuch des Eifelturms. Am frühen Sonntagmorgen packten die Parisreisenden ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Heimweg. Der Abschied fiel allen sehr schwer. Sicherlich wird diese Reise für die Schwarzbachtaler, ihre Fans und auch für die Franzosen ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Text von aj

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